Plastikfrei- Einkaufen

Plastik ist überall, in beinahe allen Produkten, die wir um uns haben. Wir sehen Plastik in den Nachrichten und es ist in aller Munde, wortwörtlich, denn sogar im Essen befindet sich der Kunststoff.
Aber das sollte nicht so sein, und tatsächlich versuchen viele Menschen, ihren Plastikverbrauch zu reduzieren, denn Plastik ist in hohem Maße umweltschädlich.
Aber was ist Plastik überhaupt und wie geht das, auf diesen allgegenwärtigen Stoff zu verzichten?
Ein paar Antworten findet ihr in diesem Text.

Also, ein paar grundlegende Informationen zu Beginn.
Plastik ist ein anderes Wort für Kunststoff und wurde im Jahre 1839 von Charles Goodyear erfunden. Das Gute an diesem Stoff ist, dass er sich für viele Sachen eignet, denn er ist leicht, zerbricht nicht und ist sehr lange haltbar.
Aber für die Herstellung wird viel Erdöl gebraucht, ein Stoff, der nur begrenzt zur Verfügung steht. Außerdem entstehen bei der Herstellung viele Gifte. Das wohl größte Problem ist aber, dass Plastik nicht biologisch abbaubar ist. Und so bleibt aller Kunststoff, der Irgendwo landet, auch dort oder braucht zumindest sehr, sehr lange,bis er abgebaut ist. Eine handelsübliche PET-Flasche zum Beispiel, braucht ungefähr 450 Jahre, bis sie zersetzt ist. Und leider landet viel Plastik im Meer und wird dort entweder von Fischen gefressen, treibt umher oder bildet, mit einer Menge anderem Müll, Müllstrudel.

Deshalb ist es sehr wichtig, den eigenen Plastikverbrauch zu reduzieren, der Umwelt zu liebe, und auch dem Klima, denn bei der Verbrennung von Plastik werden viel CO² und eine Menge anderer klimaschädlicher Stoffe in die Luft gepustet, was den Klimawandel massiv vorantreibt.
So weit so schlimm.
Aber wie geht das denn nun, Plastik im Alttag zu reduzieren? Schließlich steckt der Kunststoff in fast allem.

In diesem Absatz findet ihr ein paar Tipps zum Thema ´Unverpackt Einkaufen`.

Am besten sind natürlich Wochenmärkte oder Läden, die nur oder zumindest teilweise unverpackte Ware anbieten. Dort kannst du deine eigenen Gefäße, Dosen oder Gläser mit hinnehmen und mit dem Gewünschten auffüllen.

Obst und Gemüse kann sowieso immer ohne Verpackung gekauft werden, generell haben die schließlich eine Schale und überleben den Weg in die heimische Obstschale auch ganz gut ohne Tütchen.
Und wenn du alle Tomaten beieinander halten möchtest, gibt es mehrfach benutzbare Gemüsenetze, Baumwollbeutel oder ähnliche Alternativen.

Kopfkissenbezüge für das Brot, Marmeladengläser für die Nüsse, Brotdosen für Oliven und Käse. In jedem Haushalt gibt es Dinge, die dir den Plastik-freien Einkauf ermöglichen, Du musst nur ganz genau hinsehen.

Und wenn es (noch) keinen Unverpackt-Laden bei dir gibt oder der zu weit weg für das verlockende mal-eben-noch-einkaufen-gehen ist?
Auch im Supermarkt kannst du ganz gut unverpackt einkaufen.
Zugegeben, es erfordert die Bereitschaft, Alternativen zu suchen, aber das ist sowieso so; anstatt zu warten,dass es deine Lieblings-Salami auch ohne Plastik gibt, solltest du lieber auf welche von der Wursttheke umsteigen, die Du in deine eigene Brotbox füllen lässt.
Werde kreativ, nimm andere Wege als sonst. Du wirst sehen, für fast alles gibt es entweder ein anderes Produkt in Glas oder eine Idee, um es selbst herzustellen.

Also: probiere ruhig aus, nach und nach auf un-, beziehungsweise anders-verpackte Produkte umzusteigen.
Es lohnt sich, für Dich, die Umwelt und das Klima.
Denn wir sind verantwortlich für diese Welt, jeder einzelne von uns.

22.01.2020 PG

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1 Comment on “Plastikfrei- Einkaufen

von andydroid

Kopfkissenbezüge für das Brot, Marmeladengläser für die Nüsse, Brotdosen für Oliven und Käse. In jedem Haushalt gibt es Dinge https://partesdelcuerpo.com/arco-cigomatico/


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